Erik von Malottki: Mobilität, Bahn und Bus in Neubrandenburg II

Thema 3 von 10 · Wahlkreis 3 – Neubrandenburg II

Mobilität in Neubrandenburg: Bahn, Bus und bezahlbare Tickets

Welche Verkehrsziele Erik von Malottki für 2026 veröffentlicht hat und welche Infrastrukturprojekte für Neubrandenburg besonders relevant sind.

Leitfrage an Erik von Malottki Welchen konkreten Fahrplan verfolgen Sie, um Neubrandenburg besser an den regionalen und überregionalen Bahnverkehr anzubinden und zugleich einen verlässlichen, bezahlbaren Busverkehr innerhalb der Stadt zu sichern?

Verkehr und Mobilität gehören zu den offiziell veröffentlichten Schwerpunkten von Erik von Malottki für die Landtagswahl 2026. Auf seiner Kampagnenseite verbindet er mehrere konkrete Ziele miteinander: eine bessere Bahnanbindung Neubrandenburgs, einen Anschluss an den Fernverkehr, eine zügige Bahnsteigverlängerung, den Erhalt eines guten Busangebotes und bezahlbare Ticketangebote. Damit liegt für dieses Thema eine klare persönliche Position vor.

Im Wahlkreis 3 – Neubrandenburg II betrifft Mobilität alle sechs Stadtgebiete: Datzeviertel, Industrieviertel, Innenstadt, West, Vogelviertel und Reitbahnviertel. Menschen fahren zur Arbeit, zur Schule, zur Hochschule, zum Arzt, zum Einkaufen oder zu Freizeitangeboten. Unternehmen sind auf Beschäftigte, Kunden und Lieferketten angewiesen. Gute Verkehrspolitik ist daher nicht nur eine Frage von Schienen und Straßen, sondern von Teilhabe, wirtschaftlicher Entwicklung und Lebensqualität.

Die belegten Ziele von Erik von Malottki

Erik von Malottki formuliert 2026 deutlich, dass Neubrandenburg als Oberzentrum besser an das Bahnnetz angebunden werden müsse. Besonders hebt er einen künftigen Fernverkehrsanschluss hervor. Als Voraussetzung nennt er eine zügige Verlängerung der Bahnsteige. Zusätzlich kritisiert er frühere Verzögerungen und mangelnde Kommunikation bei Bahnbaustellen und fordert einen verlässlicheren Umgang der Deutschen Bahn mit den Bürgerinnen und Bürgern.

Auch der innerstädtische Verkehr ist Bestandteil seiner veröffentlichten Position. Er will sich für den Erhalt des bisherigen Busangebotes sowie für Angebote wie ermäßigte Azubi- und Seniorentickets einsetzen. Auf seiner aktuellen Seite nennt er außerdem ein landesweites Schülerticket in Form eines Deutschlandtickets als Ziel. Diese Punkte sind als persönliche politische Ziele belegt und können deshalb ausdrücklich Erik von Malottki zugerechnet werden.

Bahn
Bessere Anbindung und perspektivisch ein Fernverkehrsanschluss für Neubrandenburg.
Bus
Erhalt eines verlässlichen Stadtbusangebotes.
Bezahlbarkeit
Ermäßigte Angebote und ein landesweites Schülerticket als Deutschlandticket.

Aktuelle Bahnprojekte rund um Neubrandenburg

Die Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern dokumentiert in der Rahmenvereinbarung MV-i+ mehrere Infrastrukturprojekte mit direktem Bezug zu Neubrandenburg. Dazu gehören die Beschleunigung der Strecke Neustrelitz–Neubrandenburg und der Strecke Neubrandenburg–Stralsund mit dem Ziel, die Geschwindigkeit auf mindestens 120 Kilometer pro Stunde anzuheben. Ebenfalls aufgeführt ist ein möglicher abschnittsweiser zweigleisiger Ausbau im Korridor Güstrow–Lalendorf–Neubrandenburg.

Diese Vorhaben sind langfristige Infrastrukturprojekte. Sie zeigen, dass eine bessere Schienenanbindung nicht allein durch politische Forderungen entsteht. Planung, Finanzierung, Genehmigungen und Bau müssen zusammenkommen. Ein Landtagsabgeordneter kann dabei die Interessen des Standorts vertreten, Prioritäten gegenüber dem Land und der Bahn einfordern und auf transparente Kommunikation drängen. Ob und wann ein Fernverkehrsanschluss tatsächlich realisiert wird, hängt jedoch von weiteren Entscheidungen ab und darf nicht als bereits feststehendes Ergebnis dargestellt werden.

Der Bahnhof als Schnittstelle für die ganze Stadt

Ein Bahnhof ist nur dann wirklich gut angebunden, wenn Reisende ihre Ziele vor Ort erreichen können. Deshalb müssen Fern- und Regionalverkehr, Stadtbus, Fußverkehr, Fahrrad und gegebenenfalls weitere Mobilitätsangebote zusammengedacht werden. Für Bewohnerinnen und Bewohner aus Reitbahnviertel, Datzeviertel oder West ist die Verbindung zum Bahnhof ebenso wichtig wie die überregionale Strecke selbst.

Gerade für ältere Menschen, Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Menschen ohne eigenes Auto ist ein gut getakteter Busverkehr zentral. Verbindungen müssen nicht nur grundsätzlich existieren, sondern zu passenden Zeiten fahren und zuverlässig sein. Bezahlbare Tarife sind dabei ein eigener Faktor. Ein günstiges Ticket hilft nur, wenn das Angebot tatsächlich nutzbar ist; ein dichter Takt hilft wiederum wenig, wenn sich bestimmte Gruppen die Fahrt kaum leisten können.

Mobilität als Standortfaktor für Wirtschaft und Fachkräfte

Neubrandenburg ist ein regionales Arbeitszentrum. Die Vier-Tore-Stadt weist auf eine hohe Zahl von Einpendlerinnen und Einpendlern hin. Gute Verkehrsverbindungen können deshalb die Fachkräftegewinnung unterstützen. Wer in umliegenden Gemeinden wohnt, aber in Neubrandenburg arbeitet, braucht verlässliche Wege. Gleichzeitig erhöht eine gute Anbindung an größere Städte die Attraktivität für Unternehmen, Studierende, Besucherinnen und Besucher.

Erik von Malottki verbindet in seinem aktuellen Wirtschaftstext gute Verkehrsanbindung ausdrücklich mit der Frage, Arbeitskräfte zu halten und zu gewinnen. Damit überschneiden sich seine Themen Mobilität, Wirtschaft und Fachkräfte. Politisch sinnvoll ist es deshalb, Infrastruktur nicht isoliert zu betrachten. Bahn, Bus, Wirtschaftsstandorte, Hochschule und Wohnquartiere bilden ein gemeinsames Netz.

Was im Landtag konkret geklärt werden müsste

Für die weitere Debatte sind konkrete Zwischenziele wichtig. Welche Schritte sind für die Bahnsteigverlängerung notwendig? Welche Projekte der Rahmenvereinbarung MV-i+ haben für Neubrandenburg Priorität? Wie soll das Land mit der Deutschen Bahn über Fernverkehrsperspektiven verhandeln? Welche Finanzierung ist nötig, damit Stadtbusangebote stabil bleiben? Und wie können Ticketmodelle sozial ausgewogen gestaltet werden?

Diese Fragen machen aus einem allgemeinen Versprechen von „besserer Mobilität“ einen überprüfbaren Arbeitsauftrag. Gerade bei Infrastrukturprojekten mit langen Laufzeiten ist Transparenz entscheidend. Bürgerinnen und Bürger sollten erkennen können, was bereits beschlossen, was in Planung und was lediglich politisches Ziel ist.

Stadtteile und Erreichbarkeit zusammendenken

Im Wahlkreis selbst stellt sich Mobilität sehr unterschiedlich dar. Die Innenstadt ist Ziel vieler Wege und zugleich Umsteigepunkt. Das Industrieviertel braucht gute Erreichbarkeit für Beschäftigte und Betriebe. Im Reitbahnviertel, Datzeviertel, Vogelviertel und Stadtgebiet West zählen verlässliche Verbindungen zu Schulen, Einkauf, medizinischer Versorgung und Freizeitangeboten. Deshalb sollte die politische Debatte nicht nur auf einen möglichen Fernzug konzentriert werden. Ein sinnvoller Maßstab ist vielmehr die gesamte Reisekette: Wie komme ich aus meinem Wohnviertel zum Bahnhof? Wie gut sind Anschlüsse abgestimmt? Ist der Bus auch zu Randzeiten nutzbar? Sind Haltestellen barrierearm erreichbar? Welche Rolle spielt das Fahrrad auf kurzen Wegen? Gerade hier zeigt sich, ob Mobilitätspolitik im Alltag funktioniert. Ein Landtagsabgeordneter kann nicht jeden Fahrplan festlegen, aber er kann sich für verlässliche Finanzierungsbedingungen, gute Abstimmung und klare Qualitätsziele einsetzen.

Konkrete Prüfsteine für bessere Mobilität

Bei langfristigen Verkehrsprojekten ist es sinnvoll, Fortschritt in Etappen zu bewerten. Für Neubrandenburg könnten dazu Planungsstände der Streckenausbauten, konkrete Schritte zur Bahnsteigverlängerung, verlässliche Informationen der beteiligten Akteure und die Stabilität des Busangebotes gehören. Ebenso wichtig ist die Alltagsperspektive: Sind Anschlüsse praktikabel, bleiben wichtige Verbindungen auch außerhalb der Hauptzeiten bestehen und können unterschiedliche Bevölkerungsgruppen die Angebote bezahlen? Erik von Malottkis Ziele werden besonders glaubwürdig, wenn er transparent macht, welche Schritte bereits erreicht sind, wo Entscheidungen anderer Ebenen ausstehen und welche konkreten nächsten Maßnahmen er im Landtag voranbringen will.

Für die Bewertung sollte außerdem die Perspektive der Menschen einbezogen werden, die täglich pendeln oder auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind. Rückmeldungen zu Anschlüssen, Ausfällen, Umstiegen und Fahrzeiten können zeigen, wo statistische Fahrplandaten und Alltagserfahrung auseinanderfallen. Ein regelmäßiger Dialog mit Fahrgästen, Verkehrsunternehmen, Wirtschaft und Bildungseinrichtungen würde helfen, Prioritäten realistisch zu setzen und Verbesserungen dort zu konzentrieren, wo sie den größten praktischen Nutzen entfalten.

FAQ zur Mobilität in Neubrandenburg

Ist ein Fernverkehrsanschluss bereits beschlossen?

Nein. Erik von Malottki fordert ihn als politisches Ziel. Die aktuell dokumentierten Infrastrukturprojekte betreffen unter anderem Beschleunigungen und mögliche Ausbaumaßnahmen.

Welche Streckenprojekte nennt MV-i+?

Unter anderem Neustrelitz–Neubrandenburg, Neubrandenburg–Stralsund und mögliche Ausbauschritte im Korridor Güstrow–Lalendorf–Neubrandenburg.

Was sagt von Malottki zum Busverkehr?

Er will sich für den Erhalt des bestehenden Busangebotes und für bezahlbare Angebote wie Azubi- und Seniorentickets einsetzen.

Warum ist Mobilität Wirtschaftspolitik?

Weil Unternehmen und Beschäftigte auf gute Erreichbarkeit angewiesen sind. Verkehrsanbindung beeinflusst Fachkräftegewinnung, Pendeln und Standortattraktivität.

Was sollte politisch transparent gemacht werden?

Welche Vorhaben beschlossen sind, welche sich in Planung befinden und welche lediglich politische Forderungen für die Zukunft darstellen.

Geprüfte offizielle Quellen

Thema 3: Mobilität

Entscheidend ist, ob bessere Bahnverbindungen, ein verlässlicher Busverkehr und bezahlbare Tickets als gemeinsames Mobilitätskonzept für Neubrandenburg vorangebracht werden.

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