Erik von Malottki: Bildung in Neubrandenburg II – Landtagswahl 2026
Bildung in Neubrandenburg: gute Chancen von der Kita bis zur Hochschule
Warum Bildung für Erik von Malottki ein zentraler Schwerpunkt ist und welche konkreten Fragen sich für Kitas, Schulen, Schulsozialarbeit und Bildungsstandorte im Wahlkreis stellen.
Bildung ist für Erik von Malottki kein nachträglich gewähltes Wahlkampfthema, sondern gehört zu den von ihm für die Landtagswahl 2026 ausdrücklich veröffentlichten Schwerpunkten. Auf seiner Kampagnenseite nennt er gute Kitas, Schulen und Hochschulen als entscheidenden Grund für seinen Antritt. Seine zentrale Überlegung lautet: Wenn die Kinderzahlen zurückgehen, sollen Geld und Personalstellen im Kita- und Schulbereich nicht einfach verschwinden. Stattdessen sieht er darin die Chance, kleinere Gruppen und Klassen sowie bessere Lernbedingungen zu ermöglichen.
Diese Position ist für den Wahlkreis 3 – Neubrandenburg II besonders relevant. Zum Wahlkreis gehören Datzeviertel, Industrieviertel, Innenstadt, West, Vogelviertel und Reitbahnviertel. In diesen Stadtgebieten treffen unterschiedliche Bildungsbiografien, Wohnlagen und soziale Bedingungen aufeinander. Gute Bildungspolitik muss deshalb mehr leisten als einen allgemeinen Blick auf Landesdurchschnittswerte. Sie muss sich daran messen lassen, ob Kinder und Jugendliche vor Ort verlässliche Einrichtungen, gute pädagogische Bedingungen und erreichbare Unterstützungsangebote vorfinden.
Was Erik von Malottki selbst zur Bildung sagt
Die belegte persönliche Position ist eindeutig: Erik von Malottki will die demografische Entwicklung nutzen, um die Bedingungen in Kitas und Schulen zu verbessern. Auf seiner aktuellen Seite hebt er außerdem den Erhalt und die Ausfinanzierung der Schulsozialarbeit hervor. Zusätzlich nennt er die Hochschule Neubrandenburg als wichtigen Standort, dessen Erhalt und Ausbau er unterstützen will. Diese Aussagen dürfen als seine eigenen politischen Ziele dargestellt werden, weil sie 2026 von ihm selbst veröffentlicht worden sind.
Beruflich ist das Thema ebenfalls mit seiner Biografie verbunden. Die SPD Mecklenburg-Vorpommern führt ihn 2026 als Referenten bei der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft. Frühere berufliche Stationen im Bildungsbereich und seine Arbeit in Neubrandenburger Bildungsprojekten bilden einen sachlichen Hintergrund. Für die Landtagswahl zählt jedoch vor allem, was er aktuell als Ziel formuliert: bessere Bedingungen von der Kita über Schule und Berufsschule bis zur Hochschule sowie eine verlässliche Schulsozialarbeit.
Geld und Personalstellen sollen bei sinkenden Kinderzahlen im Kita- und Schulbereich bleiben.
Schulsozialarbeit soll erhalten und ausfinanziert werden.
Wie übersetzen sich diese Ziele konkret in bessere Bedingungen an Neubrandenburger Standorten?
Schulcampus Nord: Bildungspolitik wird im Reitbahnviertel sichtbar
Ein konkretes Beispiel im Wahlkreis ist der Schulcampus Nord im Reitbahnviertel. Die Vier-Tore-Stadt hat die Neugestaltung der Freianlagen der Grundschule Nord „Am Reitbahnsee“ und von Flächen der Regionalen Schule Nord vorbereitet. Die Schulgebäude waren bereits saniert und modernisiert worden. Für die Außenanlagen wurden Anforderungen an Aufenthaltsqualität, Bewegung, pädagogische Nutzung, Funktionalität und ökologische Aspekte beschrieben. Besonders interessant ist, dass Schülerinnen und Schüler in Workshops an der Vorbereitung des Gestaltungswettbewerbs beteiligt wurden.
Der Standort zeigt, warum Bildung nicht allein aus Unterrichtsstunden besteht. Ein moderner Schulcampus braucht Räume für Lernen, Bewegung, Begegnung und Erholung. Gleichzeitig müssen Schulsozialarbeit, pädagogisches Personal und technische Ausstattung zusammenpassen. Investitionen in Gebäude oder Freiflächen entfalten ihre Wirkung nur dann vollständig, wenn ausreichend Menschen vorhanden sind, die Bildung und Unterstützung im Alltag tragen.
Für einen Landtagskandidaten ergibt sich daraus eine konkrete politische Aufgabe: Er muss erklären, welche Rahmenbedingungen das Land setzen kann. Dazu gehören Personalpolitik, Lehrergewinnung, Schulsozialarbeit, Förderprogramme, Qualitätsstandards und die Zusammenarbeit mit kommunalen Schulträgern. Die Stadt ist für viele bauliche Fragen zuständig, während das Land wesentliche schulpolitische Regeln und Personalentscheidungen prägt. Eine glaubwürdige Bildungsstrategie muss diese Zuständigkeiten miteinander verbinden, statt sie gegeneinander auszuspielen.
Die Hochschule Neubrandenburg als Teil der Bildungskette
Bildung endet nicht nach der allgemeinbildenden Schule. Die Hochschule Neubrandenburg ist ein wichtiger Bildungs-, Forschungs- und Fachkräftestandort. Im September 2026 ist das Bewerbungsportal für das Wintersemester 2026/2027 in ausgewählten Studiengängen weiterhin geöffnet. Die Hochschule verbindet unter anderem Agrarwirtschaft und Lebensmittelwissenschaften, Gesundheit und Pflege, Landschaftswissenschaften und Geomatik sowie Soziale Arbeit, Bildung und Erziehung. Damit berührt sie mehrere Bereiche, die für die Stadt und die Region unmittelbar relevant sind.
Für Neubrandenburg hat die Hochschule deshalb eine doppelte Funktion: Sie schafft Bildungswege für junge Menschen und sie kann Fachkräfte für Unternehmen, soziale Einrichtungen, Gesundheitswesen und Verwaltung hervorbringen. Wer über Fachkräftesicherung spricht, muss folglich auch über Hochschulpolitik, attraktive Studienbedingungen, Praxispartnerschaften und die Frage sprechen, wie Absolventinnen und Absolventen für einen Verbleib in der Region gewonnen werden können.
Was bessere Bildung konkret bedeuten kann
Die Aussage „kleinere Klassen“ ist verständlich, aber für die Umsetzung braucht es konkrete Entscheidungen. Sinkende Kinderzahlen können nur dann zu besseren Bedingungen führen, wenn Personal tatsächlich gehalten werden kann, pädagogische Konzepte angepasst werden und Schulen Planungssicherheit bekommen. Gleichzeitig darf die Debatte nicht ausschließlich auf Klassengrößen reduziert werden. Förderunterricht, Inklusion, Sprachbildung, Digitalisierung, Schulsozialarbeit, Berufsorientierung und die Zusammenarbeit mit Eltern gehören ebenfalls zu guten Bildungsbedingungen.
Für die sechs Stadtgebiete des Wahlkreises stellt sich zudem die Frage nach Chancengerechtigkeit. Kinder starten nicht mit identischen Voraussetzungen. Eine starke Schule muss Unterschiede auffangen können, ohne Erwartungen an die Schülerinnen und Schüler zu senken. Schulsozialarbeit kann dabei eine Brücke zwischen Schule, Familie, Jugendhilfe und weiteren Angeboten bilden. Gerade deshalb ist die Finanzierung solcher Strukturen mehr als eine Nebenfrage.
Ein weiterer Punkt ist die Verbindung von Bildung und beruflicher Zukunft. In Neubrandenburg finden 2026 Veranstaltungen wie die KarriereWelten statt, bei denen Unternehmen, Institutionen und Bildungspartner Ausbildungs-, Studien- und Weiterbildungsmöglichkeiten vorstellen. Solche Angebote zeigen, wie wichtig frühzeitige Berufsorientierung ist. Gute Bildungspolitik sollte Übergänge so gestalten, dass junge Menschen Perspektiven in der Region kennenlernen und Betriebe passende Nachwuchskräfte finden.
Bildung braucht einen Blick auf die einzelnen Stadtteile
Die sechs Stadtgebiete des Wahlkreises sind keine einheitliche Bildungslandschaft. Das Reitbahnviertel hat mit dem Schulcampus Nord einen besonders sichtbaren Schulstandort. Im Datzeviertel, Vogelviertel, Stadtgebiet West, Industrieviertel und in der Innenstadt spielen wiederum Erreichbarkeit, Wohnumfeld, soziale Angebote und kurze Wege eine unterschiedliche Rolle. Landespolitik sollte deshalb nicht nur abstrakte Vorgaben beschließen, sondern Kommunen ausreichend Handlungsspielraum geben, um auf konkrete Bedingungen zu reagieren. Für Erik von Malottki bedeutet das, sein allgemeines Ziel besserer Bildungsbedingungen mit den tatsächlichen Erfahrungen von Eltern, Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Schulsozialarbeit und Schulträger zu verbinden. Gerade bei Veränderungen durch Demografie ist Transparenz wichtig: Welche Ressourcen bleiben erhalten, wo werden sie eingesetzt und woran lässt sich später erkennen, ob sich die Lernbedingungen wirklich verbessert haben?
FAQ zur Bildungspolitik im Wahlkreis 3
Ist Bildung ein belegter Schwerpunkt von Erik von Malottki?
Ja. Die SPD Mecklenburg-Vorpommern und seine eigene Kampagnenseite führen Bildung ausdrücklich als Schwerpunkt für die Landtagswahl 2026.
Was fordert er bei sinkenden Kinderzahlen?
Er veröffentlicht das Ziel, Geld und Personalstellen im Kita- und Schulbereich zu halten und die demografische Entwicklung für kleinere Gruppen, kleinere Klassen und bessere Bedingungen zu nutzen.
Welche Rolle spielt Schulsozialarbeit?
Von Malottki nennt den Erhalt und die Ausfinanzierung der Schulsozialarbeit ausdrücklich als wichtiges Anliegen. Wie dies landesweit und konkret in Neubrandenburg umgesetzt werden soll, ist eine zentrale Frage an seine künftige Arbeit.
Warum ist der Schulcampus Nord relevant?
Er ist ein aktuelles Beispiel aus dem Reitbahnviertel dafür, wie bauliche Modernisierung, Freiraumgestaltung und Beteiligung von Schülerinnen und Schülern zusammenkommen können.
Warum gehört die Hochschule in diese Debatte?
Weil sie Bildung, Forschung und Fachkräftesicherung verbindet. Ihre Studienangebote reichen in Bereiche hinein, die für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung Neubrandenburgs wichtig sind.
Geprüfte offizielle Quellen
Für Neubrandenburg wird entscheidend sein, ob aus dem politischen Ziel besserer Bedingungen messbare Verbesserungen in Kita, Schule, Schulsozialarbeit, Berufsorientierung und Hochschule entstehen.

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